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Start in die RTF Saison Drucken E-Mail
Geschrieben von: Helge Witten   
Mittwoch, den 13. April 2016 um 06:20 Uhr

Südlich der Elbe unterwegs

Die Elbeclassics der Harburger RG läutete auch in diesem Jahr wieder die Saison für die RTF-Breitensportler, Marathonfahrer und Wertungskarten-Punktesammmler ein. Etwa 900 Hobbysportler kamen zum Saisonauftakt. Auch die RG Hamburg war zahlreich vertreten. Unser Straßenfachwart, Helge Witten, berichtet über die Veranstaltung:

Am Sonntag, den 10. April, veranstaltete die Harburger RG die erste RTF des Jahres im LV Hamburg. Es ist die “Elbe classic RTF”. Es werden 3 Streckenlängen angeboten. Für mich kamen nur die 120km in Frage. Wenn schon, denn schon.

Also Wecker stellen und 6.30 Uhr raus aus dem Bett. Und das am Sonntag. Wobei das bei den Marathons noch früher wird. Grrr. Rein in gemütliche Klamotten und Gewürzquark mit Müsli zum Frühstuck. Alle Sachen und Rad rein ins Auto und ab in den Süden von Hamburg. Um die Uhrzeit keine Probleme mit dem Verkehr. Ein Parkplatz war auch schnell gefunden, es waren reichlich vorhanden. Schnell noch die Wertungskarte abgeben und den Streckenzettel abholen und ab in Richtung Start. Bis dahin hat es mich gefreut schon bekannte Gesichter der RG Hamburg zu sehen. Tamika und Manfred Hingst, Frederick Raßmann, Thomas Trunczik und noch ein weiteres RG Hamburg Trikot (den Inhalt kannte ich nicht). Ab 9.00 Uhr wurde dann in Gruppen gestartet. So etwa 50 Radfahrer machten sich gemeinsam auf den Weg.

Es wurde locker, entspannt und somit sicher losgerollt. Und dann kommen da ja gleich am Anfang diese Rampen. Da muss man sich hochquälen, obwohl man noch so gar nicht richtig im Tritt ist. Aber das gehört halt so. Und da ich immer mehr als 100kg Systemgewicht da hochkurbeln muss (mein Rad ist unheimlich schwer), fällt das halt nicht so leicht. Aber wenn man da erst einmal rüber ist, dann radelt es sich entspannter.

Die erste Kontrolle/Verpflegung kam mir zu früh. Nach 20km bin ich gerade mal soweit, dass ich mich überwunden habe weiter zu fahren. ich brauche halt immer ein bisschen. Nur kurz den Stempel abgeholt und ein Stück Salatgurke zwischen die Zähne (ich wollte nicht unhöflich sein und nichts nehmen) und weiter.

Es war immer wieder nett in ein paar Gruppen zu fahren. Diese waren mal schneller und mal langsamer, aber man findet halt so sein Tempo (Leo würde sagen “Komfortbereich”). Schon kam die zweite Kontrolle/Verpflegung. Das war irgendwo zwischen 50km und 60 km. Auch hier gab es nur zwei salzige Kekse und eine Waffel. Tat nicht Not, aber die Harburger machen das echt gut. Dann kommt die Schleife, die nur die Fahrer unter die Räder nehmen, die die 120km fahren. Also ist man hier und da mal alleine. Hier bin ich dann auch häufiger mit mir unterwegs gewesen. der Wind war nicht schön, aber gegen den kann man halt nichts machen. Schon kam die dritte und letzte Kontrolle/Verpflegung. Ich habe mir zwei Waffeln gegönnt. Unterwegs hatte ich schon einen halben Riegel. Nach kurzem Stopp wieder weiter. Hier hatte ich einen Mitfahrer und wir haben uns brav im Wind abgewechselt. Nach ca. 90km kam eine Gruppe, der wir uns angeschlossen haben. Ich konnte die 40km/h nur ein paar Kilometer mitgehen und musste abreißen lassen. Die nächste Gruppe war mir eigentlich auch zu schnell, aber am Ende kam Thomas, unser Klamottenfachwart. Er munterte mich auf, doch nicht reißen zu lassen und ich klemmte mich an sein Hinterrad. Fast bis ins Ziel konnte ich da mithalten.

Im Ziel habe ich dann noch ein RGH Trikot gesehen. Den kleinen Mann kenne ich auch noch nicht. ich habe mich brav vorgestellt und wenn alles klappt dann sehen wir uns Mittwoch auf der Radrennbahn. Es ist eine tolle Strecke, super Organisation, Verpflegung in Auswahl und Menge super (das lag nicht daran, dass ich nicht mehr gegessen habe) und das Wetter hat auch mitgespielt.

Dann will ich mal sehen, was ich die nächsten Tage noch so in die Beine bekomme, denn in 2 Wochen heißt es: It`s Marathon Time!

Sportliche Grüße

Euer Helge


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. April 2016 um 06:29 Uhr