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Extrem Rhön-Radmarathon 2016 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sascha Pahlke   
Mittwoch, den 18. Mai 2016 um 21:27 Uhr

Pfingsten fährt man in Bimbach !!

Während Radsport für viele Freizeitradsportler an Pfingsten vermutlich hieß den Giro d'Italia vom warmen Sofa aus zu verfolgen, hat unser Vereinskamerad Sascha Pahlke die Herausforderung Rhön-Radmarathon extrem mit 258km und 4700hm angenommen. Hier sein Bericht von einer Veranstaltung von der man seinen Enkeln noch erzählt:

Lang ist es her. 7 Jahre genau. Davor 6 Jahre in Folge Dauerteilnehmer von, wie ich finde, einer der schönsten Rundfahrten für Amateure - dem Röhn-Radmarathon in Bimbach !!

Damals noch mit vergleichsweise moderaten 210 Kilometern bei 3500 Hm.

Heute bieten die Macher dieser traumhaften Strecke die ‚Extrem‘ Variante an, wo nicht weniger als 258 Kilometer bei 4700 Hm abverlangt werden.

Genau dieser Herausforderung habe ich mich gestellt.


Anreise am Tag vor Pfingstsonntag. Lage checken und Startunterlagen holen.

Stimmen auf dem Platz des Geschehens wurden vermehrt laut, das es wohl nicht das allerbeste Wetter geben könnte. Na ja.

Sonntag also um 3:30 Uhr aus der 'Poofe' gestiegen und fertig gemacht. Mit dem Auto zum Startplatz gefahren und zunächst mit meinem langjährigen Mitfahrer aus Osnabrück ein Frühstück organisiert, welches dort sehr umfangreich von vielen fleißigen Helfern bereit gestellt wurde. Sacken lassen und kurz vor 6 Uhr bei ziemlich genau 0 Grad (!) zur Startaufstellung. Noch ist es trocken.

Mit mir wagen sich weitere 1882 Fahrer auf die Langdistanz von 258 Kilometern.

Die landschaftlich reizvolle Strecke führte uns durch das Biosphärenreservat Rhön mit seinen drei Bundesländern Hessen, Thüringen und Bayern. Höhepunkt der Strecke war die Überquerung der 950 m hohen „Wasserkuppe“ – Hessens höchstem Berg – und die Hochrhönstraße.

Getrübt wurde diese Fahrt leider durch Regen. In den höheren Lagen gesellten sich Schnee mit den entsprechenden Temperaturen dazu und um das Ganze abzurunden noch jede Menge Hagel mit kräftigen Böen von vorn.

Aber wie sagte schon Konfuzius: ‚ Der Weg ist das Ziel‘.

Und er hatte Recht. Trotz der eher schwierigen Verhältnisse ist es eine wunderbare Strecke.

Klar, auch ich hab unterwegs geflucht, Scheiße - was tu ich hier eigentlich, aber nach dem Zieleinlauf war ich schon beim kommenden Jahr. 2017 steht wieder im Zeichen von Bimbach. Denn Pfingsten fährt man dort !!

18.05.2016 Sascha Pahlke

Auf der BDR-Seite findet man zur Veranstaltung folgenden Bericht garniert mit einem "Wintersportbild".

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Mai 2016 um 21:49 Uhr