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RTF der RG Hamburg mit Nordcup und Deutschland Cup Drucken E-Mail
Geschrieben von: ron   
Dienstag, den 28. Juni 2016 um 06:11 Uhr

Endlich mal Sonne (NEU -> Fotos online)

Am Sonntag strahlte der Himmel mit unseren Teilnehmer um die Wette. Perfekte Rennfahrer-Temperaturen und blauer Himmel. Rennfahrerherz was willst Du mehr. Uns so kamen sehr zur Freude der Veranstalter mehr als 800 RTFler, davon etwa 200 Starter, die die große Marathon-Schleife unter die Reifen nahmen. Für Streckenabsicherung und Verpflegung war hervorragend gesorgt. Und so waren am ende alle zufrieden. Wir als Veranstalter und die Freizeit-Sportler. Wer einen Einblick in die Organisation und Ausrichtung einer solchen Veranstaltung bekommen möchte, darf sich an dem Bericht unseres Straßenfachwartes Helge Witten erfreuen.

Auch heute klingelte wieder früh der Wecker. 4.30 Uhr stand auf der Uhr, als ich aus dem Bett geklingelt wurde. Da ich gestern nicht beim packen des Anhängers und den Vorbereitungen am Start mithelfen konnte, hieß es früh raus. Ab unter die Dusche und dann Frühstück machen. Da Fynn zum Rennen nach Kiel fuhr, gab es wieder unseren Müsli Quark. Leinöl, Kurkuma, Zimt, Chili und Pfeffer gemischt, Quark, Honig und etwas Milch dazu und den frisch geriebenen Ingwer nicht vergessen. Mit gehackten Nüssen, Banane und Müsli war das Frühstück fertig. Den Rest der Familie wecken und schon ist der Frühstückstisch komplett. Fynn´s Startzeit 09.00 Uhr.

Rennutensilien von Fynn, Rad und 2 Stühle und ein kleiner Tisch waren schnell in den Bus gepackt. Die Anhängerkupplung habe ich montiert und habe prompt mit dem Schienbein daran gebremst. Das sind echt Schmerzen. In Volksdorf haben wir schon viele fleißigen Helfer getroffen. Der Anhänger für die Kontrolle und Verpflegung war schon gepackt. Es waren nur noch die Müslistangen aufzuteilen und einzupacken. Anhänger angekoppelt und schon ging es nach Todendorf. Da habe ich nur den Anhänger abgestellt und mit Andrea die Autos getauscht. Die fuhr dann mit Fynn nach Kiel zum Radrennen. Ich bin dann die 75km Schleife mit dem Auto abgefahren. Hier habe ich geschaut, ob alle Schilder noch hängen. Eines habe ich wieder in die richtige Richtung gedreht und noch drei weitere aufgehängt.



In Todendorf wieder angekommen, waren weitere Helfer schon vor Ort. Die Feuerwehr wurde aus der Halle gefahren, schnell Tische aufgebaut und schon ging es an Brote schmieren. Unser Buffet konnte folgendes bieten: Rosinenbrot mit Butter, Schwarzbrot mit Wurst oder Käse, Schmalzbrot, Wassermelone mundgerecht zugeschnitten, Apfelviertel, Müsliriegel, Haribo, Bananenhälften, Salatgurke, Wasser, Isogetränk, Apfelschorle, Selter, Cola und Joghurt. Ich denke es war sehr reichhaltig. Die RTF´ler kommen dann meist in Gruppen an und verpflegen sich. Wir konnten mit dem nachschmieren gut mithalten und konnten auch dem letzten Marathonfahrer noch etwas zu essen und zu trinken anbieten.

2 mal war ich als “Besenwagen” unterwegs. Eine Fahrerin konnte auf Grund ihres Asthma nicht weiter. Ich habe sie mit dem Auto nach Volksdorf gebracht. Gute Besserung noch mal. War ein nettes Gespräch auf der Rückfahrt nach Volksdorf. Ihr hat bis dahin die RTF gut gefallen. Und wieder zurück nach Todendorf...weiter Brote schmieren. Nach einem Anruf von Harald Lerche habe ich dann einen Marathon Fahrer in Schönberg abgeholt. Ihm war das Schaltwerk abgerissen. Rad einladen, Fahrer einladen und wieder nach Todendorf.

Kurz nach 16.00 Uhr haben wir an unserer Verpflegungsstelle die Sachen gepackt. Reste wieder in den Anhänger, schnell noch einmal die Feuerwehr Halle durchgefegt und mit dem gestrandeten Marathoni nach Volksdorf zum Ziel. Dort haben wir die anderen Helfer getroffen und auch noch eine Grillwurst verhaftet. Nach dem packen der Anhänger und Autos ging es nach Hause.

Ein wirklich langer Tag. Aber es hat großen Spaß gemacht. Und da ich andere RTF´s fahre und mich da freue, dass die Helfer Spaß haben, tue auch ich gerne mein Teil dazu. Ich möchte allen Danken, die es möglich machen, dass solche Veranstaltungen stattfinden können. Und natürlich auch Danke an die RTF´ler, für die es sich lohnt, einen Sonntag auch mal auf der anderen Seite der Kontrollstelle zu verbringen.

Ein paar Impressionen in unserer Foto-Galerie.

Da ich den letzten Marathon ausgelassen habe, sehen wir uns hoffentlich beim nächsten.

Bis dahin wünsche ich euch immer genug Luft im Reifen

Euer Helge



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Juli 2016 um 12:55 Uhr