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Als Bahnradsport bezeichnet man verschiedene Radrennen, welche alle auf einer Radrennbahn - meistens aus Holz oder Beton und mit überhöhten Kurven - ausgeübt werden. Er ist Teil der Olympischen Spiele und führt eigene Radweltmeisterschaften durch. Eine Besonderheit stellen die Sechstagerennen dar.

Technische Besonderheiten von Bahnrädern

Bahnräder müssen vor allem auf die besonderen Kräfte der Beschleunigung, Richtungsänderungen und Fliehkräften in den Kurven, ausgelegt sein. Aus diesem Grunde kommt es mehr auf Stabilität, denn auf Gewicht an. Um bei den hohen Geschwindigkeiten und den engen Radien auf der Bahn die Gefahr von Stürzen zu minimieren, haben Bahnräder als Besonderheit weder Freilauf noch Bremse sondern einen sogenannten „starren Gang“. Der ist vorgeschrieben.

Die UCI hat genaue Regeln, wie Bahnräder aussehen müssen.Um nicht auf einen anderen Fahrer aufzufahren, weicht man aus – vor allem nach rechts, weil durch die Bahnüberhöhung dann sofort die Geschwindigkeit verringert wird. Im Notfall kann die Geschwindigkeit auch durch „Abkontern“, d. h. Gegenhalten mit Muskelkraft gegen das sich drehende Pedal, verringert werden. Ein weiterer Grund für das Fehlen des Freilaufs ist die Stabilisierung des Rades und die Sicherheit.

Tritt ein Fahrer unablässig weiter, kann er Lenkmanöver kontrollierter ausführen, ähnlich wie bei einem PKW, der beim Bremsvorgang mit laufenden Rädern besser lenkabar ist.

Um bei den schrägen Kurvenfahrten ein Kratzen der Pedale auf die Bahnkurve zu verhindern, ist das Tretlager der Bahnräder im Vergleich zu Straßenrennrädern um bis zu vier Zentimeter höher als bei üblichen Straßenrennrädern. Eine übliche Unterscheidung im Bahnradsport wird über Kurzzeit- und Ausdauer-Disziplinen vorgenommen.