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Rudi-Bode-Marathon 2014 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sammy   
Montag, den 28. April 2014 um 17:32 Uhr

Diesmal eine relativ ruhige Angelegenheit

Nach dem Fischbrötchen-Brevet vor 14 Tagen stand am vergangenen Wochenende der nächste Marathon an, diesmal mit Startort in Hamburg, genauer in Hamm. Statt im großen Getümmel zu starten, bin ich diesmal mit jemandem, den ich schon lange von diversen Veranstaltungen kenne, gestartet. Wie das häufig so ist, man kennt gegenseitig die Gesichter, hat aber noch nie so richtig miteinander gesprochen. Man fährt halt ein Stück zusammen, verliert sich, trifft sich wieder etc.

Diesmal haben wir die Zeit genutzt, um ausgiebig zu klönen, da wir fast bis zum K1 zu zweit waren, bot es sich halt an.


Nach der ersten Kontrolle waren wir dann in einer zunächst kleineren Gruppe unterwegs, die sich aber in Richtung Geesthacht beständig vergrößerte. Aber auch hier gab es keine großen Ambitionen, richtig Tempo zu machen. Lag es daran, dass es der erste Nord Cup war, alle das hervorragende Wetter genießen wollten oder schlicht daran, dass alle Kraft sparen wollten, um in Tesperhude so richtig die Geestkante hochzubrettern? Keine Ahnung, ich habe die Gruppe jedenfalls an derselbigen fahren lassen (müssen) und bin erst mal alleine weitergefahren.

In Krukow dachte ich, dass jetzt meine neue Gruppe von hinten kommt. Pustekuchen, die "Schlaumeier" hatten eine Abkürzung gefunden und daher lieber mal eben 10km abgekürzt. Ab Krukow macht die Strecke noch eine Schleife via Schnackenbek, um dann wieder nordwärts über Juliusburg zur zweiten Kontrolle in Gülzow zu führen. Biegt man in Krukow nicht ab, ist man schon fast an der Kontrolle. Vielleicht sollte Endspurt in Schnackenbek eine "versteckte Kontrolle" anlegen Zwinkernd.

Ich habe die Kontrolle auch ohne die Schlaumeier erreicht und konnte ab dort mit einer wunderbaren Gruppe die Reise auf den "langen Kanten" zur Kontrolle am Schaalsee-Kanal antreten. Mit von der Partie u.a. Lars aus Neumünster (der diesmal die Fotos beigesteuert hat),  Michael von St.Pauli und Dirk E. von den Kattenbergern. Die Gruppe rollte gut und die Gegenwindpassage war dann doch relativ schnell gemeistert.Sehr lobend zu erwähnen, dass die Straßen auf diesem Abschnitt alle einen sehr guten Belag aufwiesen. Als ich die Tour 2011 gefahren bin, war doch die eine oder andere Crosseinlage drin. (-> Bericht)

Letztlich musste ich kurz vor der Kontrolle reißen lassen, aber da war sie schon fast in Sichtweite.

An der Kontrolle traf ich dann auch wieder auf Dirk, mit dem ich am Morgen aufgebrochen war, den ich aber in Tesperhude verloren hatte.

Da sich unsere Intentionen (in aller Ruhe mit dem Wind im Rücken zurück) deckten, sind wir dann wieder zu zweit weitergefahren. Ich muss zugeben, dass Dirk einen erheblich größeren Anteil hatte, wenn denn der Wind doch mal von vorn kam. Also an dieser Stelle nochmal ganz offiziell: Danke!

Mir hat die Tour viel Spaß gemacht, insbesondere auch der rege Austausch über französische Alpenpässe und Freud und Leid bei deren Überquerung.

Ich hoffe, dies irgendwann fortsetzen zu können.

Weitere Fotos gibt es auf der Facebook-Seite vom Rad Team Neumünster und beim RV Endspurt. Dort sind auch Fotos von der RTF zu sehen. Auf diesen ist dann auch gut zu erkennen, dass die RG Hamburg an diesem Sonntag zahlreich in die Pedale getreten hat.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. April 2014 um 19:44 Uhr